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Dauerausstellung |
Museum für Glaskunst Lauscha Oberlandstr. 10 98724 Lauscha |
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Raum 6: Glaskunst des 20. Jahrhunderts Die wechselnden Kunststile des 20. Jahrhunderts wurden auch von den Lauschaer Glasbläsern aufgegriffen. Am Anfang dieses Jahrhunderts entstanden aus lokalen Traditionen und Anregungen aus Jugendstil, Expressionismus und dem nüchternen Bauhausstil innovative Formen und Dekore von eigenem Charakter. Auch venezianischer Einfluß ist sowohl in Hütten- wie in Lampenarbeiten deutlich spürbar.
Die gestalterische Arbeit vor der Lampe fand in den 1950er und 1960er Jahren ihre Höhepunkte in Tierfiguren. Durch den Einfluß der Hochschulen für Gestaltung bekam das Gefäß immer mehr Bedeutung zugesprochen. Zunächst knsthandwerklich ausgebildete Glasbläser wie Hubert Koch, Albrecht Greiner-Mai, Günther Knye, Otto Schindhelm, Walter Bäz-Dölle, Walter Schwarz und andere entwickelten sich zu ausgereiften Künstlerpersönlichkeiten, die die Mitgliedschaft im Künstlerverband erlangten.
Seit der Errichtung eines ersten kleinen Studioofens durch Volkhard Precht im Jahr 1963 etablierte sich in Thüringen auch das Studioglas zu einer bedeutenden Größe. Zu nennen sind hier neben Volkhard Precht vor allem Hartmut Bechmann, Günter Knye sowie Susanne und Ulrich Precht. Objekte mit Glasmalerei, Techniken der Kaltveredelung wie Glasschnitt und -schliff, das Ätzen und Sandstrahlen sind ebenfallss Bestandteil der Dauerausstellung.
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